Aktuelles

Socken aus Schafwolle - die besten Wollsocken gegen kalte Füße. Sie halten zuverlässig warm und sind robust. Die hervorragenden Eigenschaften von Wolle sorgen dafür, dass sie sich jederzeit trocken anfühlen und nicht müffeln. Als Haussocken sind sie immer bequem und kuschelig, aber auch sehr gut geeignet zum Tragen in Schuhen. 

Chancen für Nomadenfamilien in der Mongolei

Die Produzenten beziehen ihre Wolle ausschließlich von mongolischen Nomadenfamilien und gewährleisten eine sichere und angemessene Einkommensquelle. Nomaden leben oft unter schwierigen Bedingungen. Sie ziehen mit ihren Tieren durch die Steppen und Wüsten der Mongolei und sind dabei extremen klimatischen Herausforderungen ausgesetzt. Manchmal gibt es nicht genug Wasser oder die Temperaturen schlagen ins Extrem. Für Menschen und Tiere wird es schnell zu heiß, zu trocken, oder zu kalt. Der Verkauf von Tierwolle bietet ihnen eine sichere Einkommensquelle und erlaubt es, ausreichend Nahrung für den harten Winter zu erwerben.

Die mongolische Schafpopulation kennt unterschiedliche Rassen wie u. a. Orhon oder Khangai, die zu den „fait-tailed“ Schafen gehören. Die Wolle mongolischer Schafe unterscheidet sich von der Wolle europäischer Schafe, da sie die Tiere im Winter vor extremen Temperaturen von bis zu -40°C schützen muss. Im Juni, nachdem der lange Winter überstanden ist, werden die Schafe geschoren und ihre nomadischen Hirten können die Wolle zur Textilproduktion verkaufen.

Dank Fairer Handelspraktiken wird auf das soziale, wirtschaftliche und ökologische Wohlergehen der Nomaden und Nomadinnen sowie der Kleidungsproduzenten geachtet. Bei der Produktion vertraut steppenstrolch seit Jahren auf einen Familienbetrieb in Ulaanbaatar und nomadische Familien, so dass die gesamte Wertschöpfung für die Produktherstellung in der Mongolei bleibt.

Dabei wird die Gleichstellung der Geschlechter gefördert: In der Kleidungsproduktion sind 75% der Angestellten Frauen - inklusive der Oberingenieurin und anderer Führungskräfte. Vertraglich wird gewährleistet, dass Frauen gleiches Entgelt für gleiche Arbeit bekommen.

In der Produktion werden einfache Tätigkeiten in der Mongolei mit dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet, während Angestellte, wie beispielsweise Näherinnen, deutlich höher entlohnt werden. Der Lohn in Deutschland liegt in jedem Fall über dem Mindestlohn und ist nach Position und Verantwortung gestaffelt. Alle Mitarbeiter haben transparente Einsicht in die Löhne vom Einstiegs- bis zum Managementgehalt.

Es wird darauf geachtet, dass alle Personen in einem sicheren und gesundheitsverträglichen Arbeitsumfeld arbeiten. Die Sicherung von Arbeitsstandards, der Ausschluss von Zwangsarbeit oder ausbeuterischer Kinderarbeit wurden mit den Produzenten vertraglich geregelt.

In der Mongolei haben alle Personen das Recht, Gewerkschaften beizutreten und Tarifverhandlungen zu führen. Das wird ausdrücklich mit den Produzenten vereinbart. Teilweise organisieren sich Nomaden und Nomadinnen in der Mongolei zu Kooperativen: für Weideplätze, Wasserstellen sowie den Verkauf. Dadurch können sie gegenüber Produzenten und Zwischenhändlern am Markt bessere Preise für ihre hochwertige Wolle geltend machen.

Neue Wege in der Teeindustrie
Kazi Yetu wurde gegründet, um die Art und Weise zu ändern, wie Produkte zwischen Afrika und dem Rest der Welt hergestellt und gehandelt werden. Aus Afrika exportierte Waren werden größtenteils im Ausland verarbeitet und verpackt, wodurch der wirtschaftliche Gewinn im Ursprungsland minimiert wird. So auch bei Tee. Um dieses Problem anzugehen, gründeten Tahira und Hendrik 2018 Kazi Yetu mit dem Ziel, Produkte komplett im Ursprungsland Tansania herzustellen. Damit einhergehend werden langfristige Arbeitsplätze für Frauen geschaffen und Kleinbäuerinnen erhalten eine faire Entlohnung für ihre Erzeugnisse.

Hochwertiger Tee und Superfoods aus Afrika, 100% made in Afrika
Kazi Yetu ist der erste Anbieter seiner Art, der hochwertige, rückverfolgbare Teemischungen anbietet, die vollständig in Tansania hergestellt werden. Die Teeblätter werden in den Usambara-Bergen geerntet, einem warmen, bergigen Klima, das einzigartige Geschmacksrichtungen freisetzt. Die aromatischen Gewürze stammen aus Sansibar, der legendären „Gewürzinsel“.

Mit jedem Schluck für die Schaffung neuer Arbeitsplätze sorgen
2023 eröffnete das Unternehmen die ´Sakare Specialty Tea Factory´, die erste Teeverarbeitungsanlage Tansanias, die im Besitz einer Kleinbäuerinnen-Kooperative ist. Vor der Fabrikgründung verdienten die Frauen 0,15 $ pro kg mit dem Verkauf von unverarbeiteten Teeblättern. Heute verdienen sie 0,20 $ pro kg für unverarbeitete Teeblätter und erzielen mindestens 500% mehr Umsatz durch den Verkauf von verarbeitetem orthodoxem Tee an Kazi Yetu. Die Teeblätter und Gewürze werden in einem zweiten Schritt in der auch von Frauen geführten Fabrik in Dar es Salaam gemischt und verpackt. Dabei geht es um lokale Wertschöpfung, damit ein Großteil des Gewinns aus jeder Tasse Tee im Ursprungsland bleibt. Alle erwirtschafteten Gewinne werden mit den 1.500 Kooperativenmitgliedern geteilt.
Das Unternehmen produziert hochwertigen Grün- und Schwarztee in Vollblattqualität (FP–Flowery Pekoe), der sich perfekt für hochwertigen single origin Grün- und Schwarztee sowie für Grün- und Schwarzteemischungen eignet.

Sozialer Impact: Gewinnbeteiligung der Kleinbäuerinnen
Kooperativen haben normalerweise aufgrund fehlender finanzieller Mittel, fehlender technischer Kenntnisse und fehlender Marktzugänge Schwierigkeiten, sich an der Teeverarbeitung zu beteiligen. Kazi Yetu zeigt den Teebäuerinnen und dem Teesektor in Tansania, wie es anders geht, und bietet Inspiration für eine andere Zukunft.

Umweltauswirkungen
Die Teefelder und die Weiterverarbeitungsanlage liegen in den Usambara-Bergen – der Eastern-Arc-Region des tansanischen Festlands – auf einer Höhe von 1.000 m über dem Meeresspiegel. Das Gebiet beherbergt einen der letzten einheimischen Regenwälder Afrikas – einen reichen und einzigartigen Lebensraum in Bezug auf die Artenvielfalt, der geschützt und gepflegt werden muss. Daher stellt SSTC die ökologische Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten.
SSTC fördert und schult Kleinbäuerinnen in ökologischer und regenerativer Landwirtschaft, um den Einsatz schädlicher Chemikalien zu minimieren. Ziel ist es, den Teeanbausektor in dieser Region wiederzubeleben, da viele Kleinbäuerinnen nach alternativen Lebensgrundlagen suchen, was oft die Rodung des einheimischen Regenwalds für Landwirtschaft und Brennholz beinhaltet.
Auf Fabrikebene wird daran gearbeitet, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem im Teetrockner Biomassebriketts als umweltfreundliche Alternative zu Holz verwendet und Pläne für die zukünftige Installation von Solaranlagen entwickelt werden, um den Stromverbrauch zu senken. Diese Maßnahmen reduzieren die Auswirkungen auf die umliegende Umwelt, was von entscheidender Bedeutung ist, da die Region bereits überproportional unter den negativen Auswirkungen des Klimawandels und hohen Entwaldungsraten leidet.
Alles in allem zeigt die Sakare Specialty Tea Cooperative, wie fairer Handel noch einen Schritt weiter gehen kann. Kleinbäuerinnen produzieren nicht nur landwirtschaftliche Erzeugnisse, sondern übernehmen auch die Verarbeitung, was zu einer Umverteilung des wirtschaftlichen Gewinns führt!

Wir im Weltladen …
… sind immer interessiert an neuen Fairtrade-Produkten und -Handelswegen. Mit Kazi Yetu haben wir eine neue Marke im Sortiment, das sich ganz organisch wandelt und verändert. Neue Produkte werden aufgenommen, andere, weil sie zu teuer oder auch zu wenig nachgefragt werden, fallen wieder aus dem Sortiment raus.
Immer bemüht, unseren Kundinnen und Kunden Neues und gute Fairtrade-Qualität zu bieten, hat das Einkaufsteam enge Kontakte zu unterschiedlichsten Handelspartnern. 

DAS BESONDERE GESCHENK

Zum 60. Jubiläum der Verschwisterung von Groß-Umstadt und Saint-Péray in diesem Jahr gibt es einen Jubiläumswein, einen Souvignier Gris vom Weingut Edling in Roßdorf.

Eine kleine Gruppe aus der französischen Abteilung verkostete 7 verschiedene Weine, die von Groß-Umstädter Winzern zur Verfügung gestellt wurden. Dass es sich bei der ´Edlen Sorte´ Souvignier Gris um eine pilzwiderstandsfähige Rebsorte handelt, war für alle eine interessante Überraschung.

Der Jubiläumswein, der mit einer besonderen Banderole als solcher gekennzeichnet ist, kam beim ´Dîner en Bleu Blanc Rouge´ und beim Verschwisterungsfest sehr gut an und wurde sehr gelobt.

Als Gastgeschenk ist er etwas Besonderes. Die Flasche kostet 15 Euro, davon gehen ca. 5 Euro an das Verschisterungskomitee zur Unterstützung von Projekten der Verschwisterung.

FairTrade in Saint-Péray:

  • Die Stadt unterstützt die Stadt Menjez im Libanon im Bereich des Johannisbrot-Anbaus in Zusammenarbeit mit dem französischen Außenministerium und Fair Trade Lebanon.
  • Das Geschäft Satoriz in Saint-Péray bietet Bio- und Fairtrade-Produkte an
  • La Grange ist ein Hofladen, der Produkte von Landwirten aus der Drôme und der Ardèche verkauft. Diese gemeinsame Verkaufsstelle wurde gegründet, um den Verbrauchern frische und saisonale Produkte direkt vom Bauernhof und ohne Zwischenhändler anzubieten.
  • Les Paniers de Crussol ist ein Zusammenschluss von Landwirten, die in einem Umkreis von 50 km um Saint-Péray ansässig sind. Alle Beteiligten engagieren sich für einen ganzheitlichen Ansatz, der die Qualität der Produkte gewährleistet. Ob mit Bio-Siegel oder ohne: Die Produktion und Verarbeitung erfolgt stets unter Wahrung ökologischer Werte.
  • Einen Weltladen gibt es zwar nicht direkt in Saint-Péray aber im benachbarten Valence gibt es das Geschäft ´Artisans du Monde´.
     

MekhadaSeit über 25 Jahren steht mekhada für Fair-Trade-Schmuck und Accessoires aus handgearbeiteten Naturmaterialien und Recyclingstoffen. Gemeinsam mit mehreren globalen Partnern entwickelt mekhada traditionell handwerklich gefertigte Schmuck-Kollektionen und bringt diese in modernes Design. Charakteristisch ist die Verwendung natürlicher, überwiegend landestypischer Materialien unter Einhaltung umweltschonender Herstellungsmethoden.

Nachhaltige, langfristige und direkte Zusammenarbeit ohne Preis- und Zeitdruck ermöglicht somit vielen benachteiligten Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern die Perspektive auf ein sicheres Einkommen und soziale Absicherung.

Der asiatische Partner Starfish Project "Wear Hope - Give Hope" gibt sexuell ausgebeuteten Frauen u.a. durch die Herstellung moderner Schmuckstücke eine neue Lebens- und Berufsperspektive. Seit 2006 entstanden Ausbildungs- und Arbeitsstellen nicht nur in der Produktion, sondern auch in Tätigkeitsfeldern wie Design, Fotografie und Management.

Eine sichere Unterkunft wie auch Hilfe bei der Trauma-Bewältigung werden dadurch gewährleistet. Schon viele Frauen konnten dank Starfish einen unabhängigen und selbstbestimmten Lebensweg einschlagen. Im Rahmen des Projekts engagieren sich Ansprechpartnerinnen für unzählige Frauen, die diesen Weg noch gehen wollen. Die modernen Schmuckstücke sind aus Edelstahl und teilweise vergoldet. Unter anderem werden auch Perlmutt und Halbedelsteine verarbeitet. Es gelten hohe Umweltstandards; alle Stücke sind für Allergiker geeignet. Herstellung und Handel erfolgen nach strengen Fair Trade-Bedingungen.

 

 

Aufstrich Mango Kichererbse, 135g, bio, vegan mit bio-Mango-Püree - cremig-nussig

 

Aufstrich Mango Schwarzkümmel, 135g, bio, vegan mit bio-Mango-Püree - würzig-fruchtig

 

 

 

Mangos für Kinderrechte: Die Kinderschutzorganisation Preda wurde 1974 von Menschenrechtspreisträger Pater Shay Cullen auf den Philippinen gegründet. Bis heute ist die Stiftung Anlaufstelle und Therapiezentrum für sexuell missbrauchte sowie ehemals inhaftierte Kinder.  Mit dem Kauf der Fair Trade Mango-Produkte bewirken Sie 3x Gutes:

  1. Fair zu Kleinbauern - Ausweg aus der Armut: Das Fair Trade Mango-Projekt von Preda und WeltPartner verschafft über 500 Kleinbauernfamilien auf den Philippinen eine Perspektive. Dadurch wird Landflucht verhindert und ein Armutskreislauf durchbrochen, der oftmals die Kinder am schlimmsten trifft.
  2. Unterstützung für Preda: 10% des Verkaufspreises unserer WeltPartner-Mango-Produkte verbleiben bei Preda. Damit fördern wir den Ausbau der Therapie-Arbeit und stärken die Kinderrechte vor Ort.
  3. Leckerer, exotischer Genuss für Sie und Ihre Liebsten.

Über 20 exotisch-fruchtige Mango-Produkte warten auf Sie. Unser Bestseller, die getrockneten "Schutzengel-Mangos", wurden inzwischen über 5 Millionen Mal verkauft. Wann probieren Sie?

Mehr Infos, Bilder und Videos zum Projekt finden Sie auf unsere Aktionsseite
https://www.mangos-für-kinderrechte.de

Die darf man sich auf der Zunge zergehen lassen - faire „Knast-Kekse“ aus dem Gefängnis von Syrakus/Sizilien.

Knast-Kekse von WeltPartner? - Die soziale Genossenschaft Arcolaio aus dem Süden Siziliens zeigt seit 2003, dass fairer Handel auch in Europa wirkt. Ziel der Arbeit ist es, Menschen im Gefängnis durch sinnvolle, fair bezahlte Arbeit neue Perspektiven zu eröffnen und ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu unterstützen.

Es geht um eine qualifizierte Ausbildung zum Bäcker, tarifliche Bezahlung und Unterstützung beim Neubeginn. In der Gefängniswerkstatt entstehen biologische, gluten- und laktosefreie Kekse - handwerklich hergestellt und mit viel Sorgfalt gebacken.

21 Beschäftigte verarbeiten Mandeln, Zitronen und Orangen von italienischen Kleinbauern, die ökologisch und im Einklang mit ihrer Region wirtschaften, sowie fair gehandelten Zucker von Manduvirá, Paraguay. So verbinden sich soziale Verantwortung, handwerkliche Qualität und der unverwechselbare Geschmack Siziliens.

Arcolaio zeigt, dass Fairer Handel auch in Europa dringend notwendig ist. Die Genossenschaft arbeitet mit kleinen landwirtschaftlichen Betrieben zusammen, setzt auf langfristige Beziehungen, zahlt faire Preise und fördert ökologische Anbaumethoden. Gleichzeitig schafft sie faire Arbeitsbedingungen für Menschen, die häufig ausgegrenzt werden.

Mit jedem Keks von Arcolaio wird ein Produktionssystem unterstützt, das Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Die Knast-Kekse stehen für Würde, Verantwortung und zweite Chancen - und für einen Fairen Handel, der zeigt, dass Veränderung möglich ist.

 

 

 

 

 

 

Seit 2007 besteht der Kontakt zwischen der Werkstatt OXIDOS (die Rostigen) in Bogotá, Kolumbien, und GLOBO. Anfangs ist vereinbart worden, dass Jugendliche, ehemalige Straßenkinder, beim Sammeln von Alteisen unterstützt werden, indem ihnen eine bestimmte Mengenabnahme garantiert wird. Das Alteisen wird dann bei der Produktion der Dekorationsartikel integriert. Die Zusammenarbeit ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden:

Eine große Nachfrage hierzulande hat dafür gesorgt, dass noch mehr Jugendliche eine Ausbildung und danach eine feste Anstellung bekommen konnten. Anfang 2013 waren schon 30 MitarbeiterInnen bei OXIDOS angestellt, darunter ein Drittel junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 21 Jahren, die in dieser Werkstatt ihre Ausbildung als Facharbeiter durchlaufen.

Die soziale Ausrichtung dieser Werkstatt ist vorbildlich. Alle Angestellten erhalten neben dem Lohn und der Versicherung für ärztliche Versorgung und Rente auch eine Beteiligung am Gesamtgewinn eines Jahres. Kriterien für die Höhe der Zuteilung sind die Dauer der Zugehörigkeit zum Betrieb, die Arbeitsqualität und die familiäre Situation. Schwangere Frauen haben zusätzlich die Möglichkeit einfache Arbeitsgänge in Heimarbeit zu erledigen. Auf diese Weise bleiben sie dem Betrieb verbunden und weiterhin unter dem Schutz der sozialen Absicherung.

Diese Art Arbeitsverhältnis nennt sich »Satellit«. Diese Uhrenwerkstatt ist unserem Eindruck nach ein wirklich gutes Projekt: klein genug, um überschaubar zu sein, groß genug, um auf erhöhte Nachfrage zu reagieren; es werden angemessene Löhne und Prämien gezahlt, die Lohnbuchhaltung ist korrekt, die Arbeitsplätze sind sauber, die MitarbeiterInnen motiviert. Und nicht zuletzt entwickelt OXIDOS, teilweise in Zusammenarbeit mit GLOBO, immer wieder neue, interessante Produkte in einzigartigem Design.

Filzkunst aus Nepal

Die Volkskunst des Filzens hat in Nepal eine lange Tradition und sichert vielen Einheimischen das Überleben. Besonders die Bergvölker nutzen diese alte Technik, um Schafswolle zu Filztextilien zu verarbeiten. Mit viel Fingerfertigkeit bearbeiten die Kunsthandwerker das weiche Material und kreieren daraus Broschen, Taschen, Hausschuhe oder andere farbenfrohe Accessoires.

Unser abwechslungsreiches Sortiment nepalesischer Filzkunst verdanken wir den Kunsthandwerkern unserer Partner Sana Hastakala, ACP (Association for Craft Producers) und Purna Kalash Traders. Die Organisationen arbeiten mit Produzentengruppen in verschiedenen Regionen Nepals zusammen und unterstützen sie bei der Vermarktung ihrer Produkte. Gerade Frauen erhalten dadurch die Möglichkeit, ihr Einkommen selbstständig und unabhängig zu erwirtschaften. Die liebevoll gestalteten Filzprodukte entstehen teils in Heimarbeit, teils in gemeinsamen Werkstätten.

Bei der Fertigung ihrer Produkte greifen unsere nepalesischen Partner auf traditionelle Techniken zurück und verbinden sie mit neuen Designs. Zunächst wird die Wolle in der gewünschten Farbe gefärbt. Danach wird sie mit warmem Wasser und Seife gründlich gewalkt. Auf diese Weise stellt sich die feine Schuppenschicht der Haare auf und die einzelnen Fasern verbinden sich zu einem Filzgewebe. Nach dem Waschen kann der Stoff dann zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden.

Die Filztäschchen sind wahre Alleskönner. Sie eigenen sich zur Aufbewahrung von Kosmetikartikeln, Schmuck oder kleinen Schätzen, wie Muscheln aus dem letzten Urlaub. Bei ihren vielfältigen Designs findet jeder ein Lieblingsstück. Die handgefertigten Täschchen bestehen aus 100% Wolle und sind mit einem Baumwollstoff gefüttert.

Modische Socken in vielen Varianten: bunt geringelt oder gemustert für Erwachsene und mit fröhlichen Tier-Motiven für Kinder - aktuell und NEU mit stimmigen Frühlings- und Sommermotiven ...

Der Istanbuler Familienbetrieb Bulus wurde 1983 gegründet und ist seit 2010 auch mit Socken aus Bio-Baumwolle im fairen Handel. Bulus strebt höchste Produktqualität an und legt großen Wert darauf, dass das Rohmaterial nachhaltig angebaut wird und die Produkte einen hohen Tragekomfort haben. Bulus ist GOTS-zertifiziert und entspricht somit den strengen ökologischen und sozialen Vorschriften des weltweit führenden Standards für Naturtextilien.

Bulus produziert sozialverträglich, bietet hohe Arbeitssicherheit und existenzsichernde Löhne. Der Mehrwert bleibt im Ursprungsland: Die Socken werden komplett in der Türkei hergestellt und verpackt. Verarbeitet werden zertifizierte Bio-Baumwolle und Garn aus der Türkei - nur bei Lieferengpässen kommen Rohstoffe aus Kirgisistan zum Einsatz.

Seit 2019 ist Bulus Partner von GEPA, die die Produkte in Deutschland vermarktet. Produziert werden sie über Veraluna, die Fair-Fashion-Marke des spanischen Verbandes Oxfam Intermón - Partner des internationalen Oxfam-Netzwerks.