Aktuelles

Zotter zählt zu den besten Chocolatiers der Welt

Bean-to-Bar
In ihrem Bean-to-Bar-Werk produziert der Familienbetrieb Zotter jede Schokolade von der Bohne bis zur Tafel - und setzt auf fair gehandelten Bio-Kakao in bester Qualität. Das Rösten, Mahlen, Walzen und Conchieren wird in kleinen Chargen gemacht und individuell auf den Kakao abgestimmt. Regelmäßig reisen Fachleute in die Anbauländer, um Kakaoproduzenten zu treffen.
Zotter ist Mitglied bei der World Fair Trade Organization (WFTO), die das Unternehmen als Ganzes nach fairen Richtlinien prüft. Damit distanziert sich der Hersteller von der Massenbilanzierung im Fairtrade-Siegelsystem. Er setzt zu 100 Prozent auf fairen Handel und physische Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe.

Nachhaltigkeit
Zotter verwendet nur bio und fair gehandelte Rohstoffe, weil es einfach besser für Mensch und Umwelt ist! „Als Produzent ist es unsere Verantwortung, dass wir nachhaltig produzieren und Mehrwert schaffen; statt großer Gewinne, die auf Kosten der Gesellschaft und Umwelt gehen. Unsere Schokofabrik zählt zu den nachhaltigsten Unternehmen Österreichs.“

Woher kommt der Kakao?
Der Kakao kommt hauptsächlich aus Lateinamerika, der Heimat des Kakaos. Edelkakao beziehen sie aus vielen unterschiedlichen Ländern wie Peru, Bolivien, Nicaragua, Panama, Ecuador, Guatemala, Brasilien, Belize, Dominikanische Republik, Madagaskar, Togo, Ghana, São Tomé, Uganda und Haiti.

Auszeichnungen
Zotter Kreationen wurden bei den „Academy of Chocolate Awards“ in London mehrfach von einer internationalen Fachjury ausgezeichnet.

  • 2022 belegt Zotter zum dritten Mal in Folge den ersten Platz in der Gesamtwertung als „Bester Arbeitgeber in der Steiermark“ und belegt auch Platz 1 im Markentest „Schokolade“ in der Kategorie "Innovation" und "Top-Marke" in den Marktstudien vom Market Institut/Linz. 
  • 2022 Josef Zotter wird für sein Lebenswerk mit der „Goldenen Uhr“ von Sweets Global Network in Hamburg geehrt. Die Auszeichnung gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der Süßwarenbranche. 
  • 2019 wird Josef Zotter in Würdigung seines herausragenden Beitrags zur Weiterentwicklung der großen europäischen Schokoladenkultur die Walter Scheel Medaille 2019 zuerkannt und er erhält das Große Ehrenzeichen des Landes Steiermark verliehen.
  • 2024 Zotter erhält den Primus Wirtschaftspreis in der Kategorie „Gelebte Nachhaltigkeit“
  • 2024 Zotter wird beim Internationalen Jahresforum der Europäischen Kommission in Slowenien mit dem EUSALP Energy Award, für „Energiewende im KMU“ ausgezeichnet.

Geschichte
Was heute zu einem der größten Unternehmen Österreichs zählt, begann 1987 als eine kleine Konditorei in Graz. 1992 begann Josef Zotter in seiner Konditorei mit Schokolade zu experimentieren - das war die Geburtsstunde der handgeschöpften Schokolade. 1994 verpasste Art-Designer Andreas h. Gratze den Schokoladen zum ersten Mal die künstlerische Hülle und bis heute prägt er das Erscheinungsbild und hat mehr als eintausend Designs kreiert.

Während des verkaufsoffenen Ostermarktwochenendes am Sa., 5.4. und So. 6.4. gibts im Weltladen 3 neue Schokocremes zum Verkosten, Testen, Vergleichen und sich auf der Zunge zergehen lassen!

Inhalt: Faire Nüsse statt Palmöl!

  • super cremig & nussig
  • mit mindestens 50% Nuss-Anteil
  • weniger Zucker als herkömmliche Schokocremes

Alle Zutaten sind aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft.

Ob ein Schokoaufstrich eine Zuckerbombe ist, hängt vor allem von den Zutaten ab. Viele Schokocremes bestehen vor allem aus Öl, wie zum Beispiel Palmöl, und Zucker. Unsere Schokocreme kommt ganz ohne Palmöl oder anderes Öl aus. Sie besteht aus 60% gerösteten Bio-Nüssen und enthält damit weniger Öl und Zucker als andere Schokocremes.

Welche Schokocreme ist die beste?

Das ist eine knifflige Frage: Manche mögen ihre Schokocreme richtig süß, andere besonders streichzart, manche lieben es nussig, und anderen sind die Nährwerte wichtig. Probier dich durch und entscheide selbst, welche Schokocreme dein Favorit ist. Wir empfehlen unsere drei Sorten Bio-Schokocreme, die nur Fairtrade-Nüsse enthalten. Zwischen Schokolade-Erdnuss, Haselnuss-Nougat und Cashew-Vanille findest du hoffentlich die beste Schokocreme für dich.

In der Regel ist Schokocreme mehrere Monate lang haltbar. Fast alle Schokocremes, auch unsere, kannst du ungekühlt aufbewahren. Achte aber darauf, dass du immer nur mit sauberem Bestecke etwas aus dem Glas nimmst, damit die Creme nicht frühzeitig verdirbt.

Die Auswahl an pflanzlichen Schokocremes wächst. Immer noch enthalten viele Schoko-Aufstriche Milchpulver. Das ist für guten Geschmack aber gar nicht nötig. In fast allen Supermärkten, Bioläden und Drogerien findest du mittlerweile vegane Schokocremes. Unsere Bio-Schokocreme ist natürlich auch vegan.

Die Preisentwicklung im internationalen Handel mit Kaffee, Kakao und anderen Nahrungsmitteln ist derzeit von extremen Wetterbedingungen, Ernteausfällen und einer angespannten Versorgungslage geprägt. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf den Märkten für Kaffee und Kakao werden die Preise im gesamten Einzelhandel ab 1. April 2025 deutlich ansteigen.

Wir haben entschieden, die höheren Preise erst nach dem Umstädter Ostermarkt, also ab Mo. 7.4., weiterzugeben. Wer also bis dahin im Weltladen einkauft, kann noch von den bisherigen Preisen profitieren.

Die genannten Entwicklungen führen zu spürbar höheren Einkaufspreisen, insbesondere für Rohstoffe aus zertifiziertem Anbau. Die Preise für Kaffee steigen im Schnitt um 1,85 € je kg. Die Preise für Schokoladentafeln und Riegel erhöhen sich im Schnitt um 24,6 %. Wir haben uns auch entschieden, keine Einwaagen Reduzierungen vorzunehmen, wie das viele andere tun oder getan haben, um die Preisoptik zu verbessern.

Unsere Qualität bleibt

  • Unveränderte Rezepturen mit hochwertigen Zutaten
  • Keine Änderungen bei der Einwaage der Produkte
  • 100 % Bio bei Schokolade und Riegeln und 87 % Bio bei Kaffee
  • Umweltfreundliche Verpackungen: recyclingfähig bzw. heimkompostierbar
  • Kein Mengenausgleich und Rückverfolgbarkeit der Zutaten bis zum Partner
  • Faire und langfristige Partnerschaften mit Kleinbauern-Kooperativen
  • Von den hohen Rohwarenpreisen profitieren die GEPA-Partner direkt!

Aktuelle Information der Vertriebsleitung Weltläden & Weltgruppen, Geschäftsführer GEPA mbH (PDF)

 

 

Die Bananenindustrie hängt von einem hochgiftigen Pestizid ab. In der EU verboten, wird es vor allem in Lateinamerika eingesetzt. Die Bananen landen auch in Deutschland, gefährlich ist die Praxis aber für die Menschen vor Ort ...

Die Zertifizierer Fairtrade und Rainforest Alliance gehen trotz ihrer aktuellen Genehmigungspraxis noch einen Schritt weiter. Sie unterstützen Forderungen nach einem Importverbot von Produkten, bei denen Mancozeb eingesetzt wurde.

https://www.tagesschau.de/investigativ/rbb/bananen-pestizide-eu-lieferkettengesetz-100.html

Quelle: ARD Investigativ - Stand: 07.03.2025

… ist ab sofort möglich mit einem Maßband aus dem Weltladen - verpackt in bunte Häkelmotive wie das einer Katze (Abb.), von Käfer, Elefant, Schildkröte, Blume oder Mandala.

Die fröhlichen Motive machen nicht nur Kindern Freude, wenn sie feststellen wollen, wir viel sie schon wieder gewachsen sind, wie viel vom Geschenkpapier abgeschnitten werden sollte, wie viel Platz im eigenen Zimmer für das Bücherregal zur Verfügung steht oder in welchen Abständen die Aussaat im Gartenbeet erfolgen sollte. - Was man nicht alles vermessen, vergleichen und berechnen kann!, wo ein ´Zollstock´ zu sperrig und ein Linael zu kurz ist … 

Ein solches Maßband ist praktisch und mit etwa 6 cm Durchmesser sehr handlich; es fühlt sich gut an, und das fröhliche Lieblingsmotiv steht einem immer zur Seite. Jeder Artikel wird von Kunsthandwerkerinnen in Vietnam von Hand gehäkelt und vernäht, jedes Maßband ist in Form und Farbe ein Unikat! Das Maßband selbst ist aus Kunststoff (1,5 m lang), die Häkelhülle aus Baumwolle.

Extraseite im Darmstädter Echo, 14.12.2024

Als PDF zum Download ...

 

Schlechte Nachrichten für alle Kaffeeliebhaber: Kaffee ist so teuer wie seit 50 Jahren nicht mehr. Und die Preise werden in Zukunft wohl noch weiter steigen - aus mehreren Gründen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/kaffeepreis-100.html

 

 

 

 

 

Viele Kundinnen und Kunden haben monatelang auf die beliebten TARTUFI gewartet ... Jetzt sind wieder da: In verschiedenen Sorten, auch als Weihnachtstrüffel mit Ingwer und Zimt ...

Tartufi sind handgemachte Schokoladentrüffel, einzeln verpackt, nach italienischer Rezeptur - zum selbst Genießen und als Geschenk immer ein Volltreffer.

In der Kleinstadt Bra, im südlichen Piemont, betreibt Libero Mondo eigene integrierte Werkstätten, in denen die Ausgangsprodukte von etwa 30 Überseepartnern des Fairen Handels und lokale Produkte von befreundeten regionalen Genossenschaften verarbeitet werden. Ein Großteil der gut 25 Mitarbeiter, die hier in aufwändiger Handarbeit aus fair gehandelten Zutaten köstliche Spezialitäten des Piemonts herstellen, haben aufgrund körperlicher und anderer Beeinträchtigungen auf dem so genannten ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance.

 

 

 

 

Lernen Sie unser Honigsortiment kennen!

Für viele Menschen ist Honig nicht mehr vom Frühstückstisch wegzudenken. Doch der in Deutschland produzierte Honig deckt nur knapp ein Drittel des nationalen Bedarfs. Warum dann also nicht auf fair gehandelten Honig zurückgreifen, mit dem Sie aktiv langjährige Partner der GEPA wie Guaya’b aus Guatemala oder Tzeltal Tzotzil aus Mexiko unterstützen? So ermöglichen Sie den Mitgliedern der Imkergenossenschaften im Globalen Süden die Chance auf ein würdevolles Leben und leisten gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für mehr Artenvielfalt.

Wir haben unserem Honigsortiment, das selbstverständlich alle Kriterien der Deutschen Honigverordnung erfüllt, nicht nur einen neuen Anstrich verpasst, sondern auch die verfügbaren Glasgrößen aktuellen Entwicklungen auf dem Markt angepasst. Darüber hinaus lassen wir die CO2-Emissionen, die bei unserem Sortiment von der Wabe bis ins Regal in Deutschland entstehen, über ein zertifiziertes Projekt der Klima-Kollekte kompensieren. Außerdem wissen wir aus unserer eigenen Marktuntersuchung, dass Verbraucher neben Fair Trade auch eine geprüfte Bio-Qualität besonders am Herzen liegt. Diesen Wunsch teilen wir bei der GEPA natürlich von ganzem Herzen, was sich in unserem rundum erneuerten Honigsortiment widerspiegelt: Alle 13 Honige haben zertifizierte Bio-Qualität. Dabei wird jede einzelne Charge sowohl vor als auch nach der Verschiffung auf mögliche Rückstände überprüft. Damit bei Ihnen ein unbelastetes Naturprodukt auf den Tisch kommt. Dank der großen Vielfalt unserer Honige – von cremig bis flüssig, von Wildblüte bis Eukalyptus – ist für jeden Feinschmecker das Richtige dabei.

Reine Sorten, rein bio

Bei unseren Honigen Acahual, Eukalyptus und Orangen handelt es sich um reine Sortenhonige. Das heißt, dass der jeweilige Honig überwiegend aus dem Nektar, dem Honigtau und den Pollen einer bestimmten Blütensorte gewonnen wird. Acahual beispielsweise ist eine Wildblüte ähnlich der Sonnenblume. Der daraus gewonnene Bio-Blütenhonig ist blumig und würzig im Geschmack. Charakteristisch für ihn ist seine zurückhaltende Süße. Wer sich gerne durch unsere Sortenhonige in Bio-Qualität durchprobieren möchte, greift zu unserem Honig-Trio in der nachhaltigen Karton-Umverpackung. Darin enthalten sind drei kleine Gläser zu je 125 Gramm. Ideal auch als Mitbringsel und Geschenkidee!

Mit unseren Honigen "Mexico Hochlandhonig" (cremig oder flüssig) und "Guatemala Gebirgsblütenhonig" bekommen Sie faire Honige, die ausschließlich von Handelspartnern des jeweiligen Landes stammen. Zum Beispiel von Tzeltal Tzotzil, einer Produzentenorganisation aus der Region Chiapas in Mexiko. Ein Großteil ihrer gut 200 Mitglieder gehört einer der namensgebenden indigenen Bevölkerungsgruppen an – den Tzeltal oder den Tzotzil. Bei unserem cremigen Bio Gebirgsblütenhonig aus Guatemala handelt es sich um einen harmonisch ausgewogenen Honig mit herb-würzigem Geschmack von unserem Handelspartner Guaya'b aus Guatemala. Auch hier gehört ein Großteil der Mitglieder der indigenen Bevölkerung an, die rund 40 Prozent der Bevölkerung Guatemalas ausmacht. Für den Erhalt ihrer Traditionen und Rechte müssen sie oftmals hart kämpfen; der Faire Handel verleiht ihnen eine Stimme.

Fairer Bio-Honig, so vielfältig wie unsere Partner

Bei unseren Wildblütenhonigen, die allesamt bio-zertifiziert sind, kommt das Beste von verschiedenen Blütensorten und Handelspartnern zusammen. Von cremig bis flüssig, von mild-blumig bis würzig ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. So spiegelt sich die große Vielfalt unserer Handelspartner und ihrer Herkunftsländer in unserem Honigsortiment und letztendlich auf Ihrem Frühstückstisch wider. Genießen Sie unsere fairen Bio-Honige und finden Sie Ihren ganz persönlichen Liebling!

Qualität

  • Gentechnikfrei - Die GEPA hat sich generell gegen Gentechnik entschieden. Unsere Honigpartner in Mexiko unterstützen wir bei ihrem Kampf gegen Gentechnik.
  • Bio - Alle unsere Honige tragen das EU-Bio-Siegel.
  • fair+ - Für unsere Honigpartner sind wir häufig der Türöffner zum Weltmarkt. Mit der Vermarktungsorganisation ATPI auf den Philippinen arbeiten wir bereits seit 1988 zusammen und waren ein wichtiger Partner bei der Umstellung auf Bio-Anbau. 2013 haben wir gemeinsam ein Klimaschutz-projekt gestartet – die Bäume sollen den CO2-Ausstoß der GEPA ausgleichen. Zudem hat etwa Guaya'b (Guatemala) Gelder aus unserem Handelspartnerfonds verwendet, um seine Verarbeitungsanlage besser vor Überschwemmungen schützen. Tzeltal Tzotzil in Mexiko bekam Zentrifugen und neue Bienenvölker.

Liebe Kundinnen und Kunden,

hiermit möchten wir Sie in Kenntnis setzen, dass wir uns aufgrund der anhaltend dynamischen Preisentwicklungen an den Rohwarenmärkten veranlasst sehen, die Preise für alle kakaohaltigen Produkte, das gesamte Kaffeesortiment sowie den Orangensaft mit Wirkung zum 01.10.2024 zu erhöhen.

Kaffee: Der Preis für Arabica ist seit Beginn des Jahres 2024 um über 30% gestiegen. Der Robusta-Preis ist auf einem Allzeit-Hoch und hat sich seit Jahresbeginn fast verdoppelt. Unsicherheiten in Bezug auf die Erntemengen in Brasilien und Trockenheit in Vietnam (40% der Welt-Robusta-Produktion) haben zu einem starken Anstieg der Preise geführt. Hinzu kommen spekulative Elemente, die den Markt auf einem sehr hohen Niveau halten, sowie eine höhere Bevorratung an den Märkten als üblich: Ursache hierfür sind Vorbehalte bezüglich der Einführung der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EU-Deforestation Regulation - EUDR), die 2025 in Kraft tritt. Da insbesondere Importeure, die Kaffee über den Zwischenhandel unorganisierter Bauern kaufen, Schwierigkeiten haben werden, die Verordnung zu erfüllen, wird aktuell schon mehr Rohkaffee am Weltmarkt gekauft als üblich, was die Preise zusätzlich in die Höhe treibt.

Kakao: Der Kakaomarkt hat in den letzten Monaten eine nie dagewesene Dynamik erlebt. Der Börsenpreis hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht.
Diese Entwicklung stellt alle Akteure in der Lieferkette vor immense Herausforderungen und trifft gleichermaßen den konventionellen Kakaomarkt wie den Fair Trade-Markt und damit auch die GEPA. Der an der Börse bestimmte Weltmarktpreis für Kakao war schon immer volatil und bewegte sich über viele Jahre zwischen 1.500 USD und 3.000 USD je Tonne.

In den letzten Monaten hat der Börsenpreis für Kakao jedoch ein bislang noch nie gekanntes Niveau erreicht: Kostete die Tonne Kakaobohne im April 2023 an der New Yorker Börse noch 2.700 USD, wurde sie im April 2024 für mehr als 11.000 USD gehandelt. Über den Börsenpreis hinaus zahlt die GEPA mindestens die Bioprämie in Höhe von 300 USD und die Fair Trade-Prämie in Höhe von 240 USD je Tonne Kakao, oft kommt noch ein Qualitätszuschlag dazu.

Es gibt einige Gründe für den rasanten Preisanstieg: Die weltweite Inflation, als Folge der jüngsten Energiekrise, hat die ohnehin schon schwierige Lage in den produzierenden Ländern weiter zugespitzt. Die Bauern konnten aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht ausreichend in die Produktivität und in die Widerstandsfähigkeit ihrer Parzellen investieren, weshalb sie besonders vulnerabel gegenüber unvorhersehbaren Ereignissen sind.

In Westafrika kam es im letzten Jahr zu unerwartet hohen Regenfällen in Zeiten, in denen es nicht hätte regnen sollen. Feuchtigkeit und die fehlenden Mittel für notwendige Gegenmaßnahmen begünstigten die Verbreitung von Pilzkrankheiten, was einen Ernteeinbruch von 40-50% zur Folge hatte. Da circa 60% des weltweit verarbeiteten Kakaos aus der Elfenbeinküste und Ghana kommen, hat dieser Ernteeinbruch direkte Auswirkungen auf den Markt und das Börsengeschehen. Mögliche und auch reale Lieferengpässe lösten Panikkäufe aus.

Nach einem Allzeit-Hoch Ende April kam es zu Kaufzurückhaltungen bei den Importeuren, gefolgt von einem Einbruch und einer anschließenden Achterbahnfahrt der Preise.
Das Preisniveau ist noch immer sehr hoch und die Volatilität der Börse und damit die Unsicherheit ist so hoch wie noch nie. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, und es ist derzeit nicht absehbar, wann und auf welchem Niveau sich der Markt wieder stabilisiert.

Anders als in der Elfenbeinküste und in Ghana, wo der Kakaomarkt staatlich geregelt ist, profitieren die Bauern in den Anbauländern, die den Kakao für GEPA-Schokolade und Kakaoprodukte liefern, direkt von den hohen Börsenpreisen, da die lokalen Aufkaufpreise ebenfalls gestiegen sind. Für die Genossenschaften, die den Kakao ihrer Mitglieder aufkaufen, sind die aktuellen Preissprünge jedoch höchst problematisch. Auch sie mussten ihre Preise erhöhen, wovon auch wir betroffen sind.
Sicher ist, dass Kundinnen und Kunden der GEPA weiterhin die gewohnt hohe Qualität zu fairen Preisen erhalten werden.

All diese Einflussfaktoren machen für uns Preiserhöhungen unumgänglich. So steigen die Preise für Kaffee im Schnitt um 2 € je kg Kaffee. Die Preise für Schokoladen und kakaohaltige Produkte erhöhen sich in Abhängigkeit vom Kakaogehalt des einzelnen Produktes.

Wir sind uns der Tragweite dieser weitreichenden Preisveränderungen sehr bewusst, hoffen trotzdem auf Euer Verständnis und bedanken uns auch im Namen unserer Handelspartner im Globalen Süden.