Aktuelles

Extraseite im Darmstädter Echo, 14.12.2024

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Schlechte Nachrichten für alle Kaffeeliebhaber: Kaffee ist so teuer wie seit 50 Jahren nicht mehr. Und die Preise werden in Zukunft wohl noch weiter steigen - aus mehreren Gründen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/kaffeepreis-100.html

 

 

 

 

 

Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung brauchen verbindliche Rahmenbedingungen und Rückhalt. Daher fordern das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (EPN) und die AG der Eine-Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. von den verantwortlichen Akteuren auf Landes- und Bundesebene, sich weiterhin und verstärkt für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung als wichtigen Teil einer sozial-ökologischen Transformation einzusetzen. Dazu gehört das Voranbringen der strukturellen Verankerung von Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung in diversen formalen und non-formalen gesellschaftlichen Lern- und Fortbildungskontexten. Die geplanten Haushaltskürzungen stehen dem fundamental entgegen!

Der Weltladen hat sich der "Kasseler Erklärung" im Namen der Genossenschaft und einzelner Mitglieder und Mitarbeiterinnen angeschlossen und solidarisch erklärt:
https://weltweitwissen24.de/kasseler-erklaerung-2024-globales-lernen-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-strukturell-staerken/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Kundinnen und Kunden haben monatelang auf die beliebten TARTUFI gewartet ... Jetzt sind wieder da: In verschiedenen Sorten, auch als Weihnachtstrüffel mit Ingwer und Zimt ...

Tartufi sind handgemachte Schokoladentrüffel, einzeln verpackt, nach italienischer Rezeptur - zum selbst Genießen und als Geschenk immer ein Volltreffer.

In der Kleinstadt Bra, im südlichen Piemont, betreibt Libero Mondo eigene integrierte Werkstätten, in denen die Ausgangsprodukte von etwa 30 Überseepartnern des Fairen Handels und lokale Produkte von befreundeten regionalen Genossenschaften verarbeitet werden. Ein Großteil der gut 25 Mitarbeiter, die hier in aufwändiger Handarbeit aus fair gehandelten Zutaten köstliche Spezialitäten des Piemonts herstellen, haben aufgrund körperlicher und anderer Beeinträchtigungen auf dem so genannten ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance.

 

 

 

 

Liebe Kunden/-Fans/-Freunde ... Wir stellen seit Jahren Geschenktüten aus den Monatsblättern großer Bilderkalender her. Nun geht das Jahr bald zu Ende, und der abgelaufene Wandschmuck sollte bitte nicht in die blaue Tonne wandern, sondern - sofern die Blattgröße mind. 40 x 50/60 cm beträgt - in den Weltladen ... Bitte haben Sie Verständnis, dass wir kleinere Exemplare nicht annehmen, also gerne die Großformate bei Gelegenheit im Laden abgeben ... Denn so geht Wieder- bzw. Weiterverwendung und Nachhaltigkeit. - Danke vielmals ... und viel Freude mit Ihrem neuen Kalender 2025.

 

 

 

 

 

 

Dieser Abend am 15. Nov. war auch im Weltladen ein Ereignis mit bester Stimmung, zahlreichen Besucherinnen und Besuchern und feiner Musik ... Schauen Sie rein, wir haben längst adventlich dekoriert und alles, was im Leben gut und fair ist ... https://weltladen-gross-umstadt.de/es-weihnachtet-fair
 

Lernen Sie unser Honigsortiment kennen!

Für viele Menschen ist Honig nicht mehr vom Frühstückstisch wegzudenken. Doch der in Deutschland produzierte Honig deckt nur knapp ein Drittel des nationalen Bedarfs. Warum dann also nicht auf fair gehandelten Honig zurückgreifen, mit dem Sie aktiv langjährige Partner der GEPA wie Guaya’b aus Guatemala oder Tzeltal Tzotzil aus Mexiko unterstützen? So ermöglichen Sie den Mitgliedern der Imkergenossenschaften im Globalen Süden die Chance auf ein würdevolles Leben und leisten gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für mehr Artenvielfalt.

Wir haben unserem Honigsortiment, das selbstverständlich alle Kriterien der Deutschen Honigverordnung erfüllt, nicht nur einen neuen Anstrich verpasst, sondern auch die verfügbaren Glasgrößen aktuellen Entwicklungen auf dem Markt angepasst. Darüber hinaus lassen wir die CO2-Emissionen, die bei unserem Sortiment von der Wabe bis ins Regal in Deutschland entstehen, über ein zertifiziertes Projekt der Klima-Kollekte kompensieren. Außerdem wissen wir aus unserer eigenen Marktuntersuchung, dass Verbraucher neben Fair Trade auch eine geprüfte Bio-Qualität besonders am Herzen liegt. Diesen Wunsch teilen wir bei der GEPA natürlich von ganzem Herzen, was sich in unserem rundum erneuerten Honigsortiment widerspiegelt: Alle 13 Honige haben zertifizierte Bio-Qualität. Dabei wird jede einzelne Charge sowohl vor als auch nach der Verschiffung auf mögliche Rückstände überprüft. Damit bei Ihnen ein unbelastetes Naturprodukt auf den Tisch kommt. Dank der großen Vielfalt unserer Honige – von cremig bis flüssig, von Wildblüte bis Eukalyptus – ist für jeden Feinschmecker das Richtige dabei.

Reine Sorten, rein bio

Bei unseren Honigen Acahual, Eukalyptus und Orangen handelt es sich um reine Sortenhonige. Das heißt, dass der jeweilige Honig überwiegend aus dem Nektar, dem Honigtau und den Pollen einer bestimmten Blütensorte gewonnen wird. Acahual beispielsweise ist eine Wildblüte ähnlich der Sonnenblume. Der daraus gewonnene Bio-Blütenhonig ist blumig und würzig im Geschmack. Charakteristisch für ihn ist seine zurückhaltende Süße. Wer sich gerne durch unsere Sortenhonige in Bio-Qualität durchprobieren möchte, greift zu unserem Honig-Trio in der nachhaltigen Karton-Umverpackung. Darin enthalten sind drei kleine Gläser zu je 125 Gramm. Ideal auch als Mitbringsel und Geschenkidee!

Mit unseren Honigen "Mexico Hochlandhonig" (cremig oder flüssig) und "Guatemala Gebirgsblütenhonig" bekommen Sie faire Honige, die ausschließlich von Handelspartnern des jeweiligen Landes stammen. Zum Beispiel von Tzeltal Tzotzil, einer Produzentenorganisation aus der Region Chiapas in Mexiko. Ein Großteil ihrer gut 200 Mitglieder gehört einer der namensgebenden indigenen Bevölkerungsgruppen an – den Tzeltal oder den Tzotzil. Bei unserem cremigen Bio Gebirgsblütenhonig aus Guatemala handelt es sich um einen harmonisch ausgewogenen Honig mit herb-würzigem Geschmack von unserem Handelspartner Guaya'b aus Guatemala. Auch hier gehört ein Großteil der Mitglieder der indigenen Bevölkerung an, die rund 40 Prozent der Bevölkerung Guatemalas ausmacht. Für den Erhalt ihrer Traditionen und Rechte müssen sie oftmals hart kämpfen; der Faire Handel verleiht ihnen eine Stimme.

Fairer Bio-Honig, so vielfältig wie unsere Partner

Bei unseren Wildblütenhonigen, die allesamt bio-zertifiziert sind, kommt das Beste von verschiedenen Blütensorten und Handelspartnern zusammen. Von cremig bis flüssig, von mild-blumig bis würzig ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. So spiegelt sich die große Vielfalt unserer Handelspartner und ihrer Herkunftsländer in unserem Honigsortiment und letztendlich auf Ihrem Frühstückstisch wider. Genießen Sie unsere fairen Bio-Honige und finden Sie Ihren ganz persönlichen Liebling!

Qualität

  • Gentechnikfrei - Die GEPA hat sich generell gegen Gentechnik entschieden. Unsere Honigpartner in Mexiko unterstützen wir bei ihrem Kampf gegen Gentechnik.
  • Bio - Alle unsere Honige tragen das EU-Bio-Siegel.
  • fair+ - Für unsere Honigpartner sind wir häufig der Türöffner zum Weltmarkt. Mit der Vermarktungsorganisation ATPI auf den Philippinen arbeiten wir bereits seit 1988 zusammen und waren ein wichtiger Partner bei der Umstellung auf Bio-Anbau. 2013 haben wir gemeinsam ein Klimaschutz-projekt gestartet – die Bäume sollen den CO2-Ausstoß der GEPA ausgleichen. Zudem hat etwa Guaya'b (Guatemala) Gelder aus unserem Handelspartnerfonds verwendet, um seine Verarbeitungsanlage besser vor Überschwemmungen schützen. Tzeltal Tzotzil in Mexiko bekam Zentrifugen und neue Bienenvölker.

Im Zeitraum vom 8. September bis 13. Oktober 2024 findet wieder die Aktion “heimat shoppen” statt. Gewerbevereine, Innenstadtinitiative, Stadtmarketing oder sonstiger Zusammenschluss von Gewerbetreibenden beteiligen sich an der Aktion - auch unser Weltladen in der Schlossgasse in Groß-Umstadt.

Mit der Initiative "heimat shoppen" möchten IHKs deutschlandweit den lokalen Einzelhandel und die ansässige Gastronomie stärken, um die Attraktivität unserer Stadtzentren und Ortskerne zu sichern, damit die Unternehmen vor Ort weiter bestehen können. Denn: Wer heimische Hersteller und Ladengeschäfte unterstützt, handelt auf ganz besondere Weise auch fair ... vermeidet lange Transportwege. schont die Umwelt und stärkt den lokalen Arbeitsmarkt.

 

 

 

 

 

Mit dem Fairen Frühstück im Weltladen hat die deutschlandweite Faire Woche in Groß-Umstadt begonnen, viele weitere Aktivitäten stehen an.

 

 

 

Liebe Kundinnen und Kunden,

hiermit möchten wir Sie in Kenntnis setzen, dass wir uns aufgrund der anhaltend dynamischen Preisentwicklungen an den Rohwarenmärkten veranlasst sehen, die Preise für alle kakaohaltigen Produkte, das gesamte Kaffeesortiment sowie den Orangensaft mit Wirkung zum 01.10.2024 zu erhöhen.

Kaffee: Der Preis für Arabica ist seit Beginn des Jahres 2024 um über 30% gestiegen. Der Robusta-Preis ist auf einem Allzeit-Hoch und hat sich seit Jahresbeginn fast verdoppelt. Unsicherheiten in Bezug auf die Erntemengen in Brasilien und Trockenheit in Vietnam (40% der Welt-Robusta-Produktion) haben zu einem starken Anstieg der Preise geführt. Hinzu kommen spekulative Elemente, die den Markt auf einem sehr hohen Niveau halten, sowie eine höhere Bevorratung an den Märkten als üblich: Ursache hierfür sind Vorbehalte bezüglich der Einführung der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EU-Deforestation Regulation - EUDR), die 2025 in Kraft tritt. Da insbesondere Importeure, die Kaffee über den Zwischenhandel unorganisierter Bauern kaufen, Schwierigkeiten haben werden, die Verordnung zu erfüllen, wird aktuell schon mehr Rohkaffee am Weltmarkt gekauft als üblich, was die Preise zusätzlich in die Höhe treibt.

Kakao: Der Kakaomarkt hat in den letzten Monaten eine nie dagewesene Dynamik erlebt. Der Börsenpreis hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht.
Diese Entwicklung stellt alle Akteure in der Lieferkette vor immense Herausforderungen und trifft gleichermaßen den konventionellen Kakaomarkt wie den Fair Trade-Markt und damit auch die GEPA. Der an der Börse bestimmte Weltmarktpreis für Kakao war schon immer volatil und bewegte sich über viele Jahre zwischen 1.500 USD und 3.000 USD je Tonne.

In den letzten Monaten hat der Börsenpreis für Kakao jedoch ein bislang noch nie gekanntes Niveau erreicht: Kostete die Tonne Kakaobohne im April 2023 an der New Yorker Börse noch 2.700 USD, wurde sie im April 2024 für mehr als 11.000 USD gehandelt. Über den Börsenpreis hinaus zahlt die GEPA mindestens die Bioprämie in Höhe von 300 USD und die Fair Trade-Prämie in Höhe von 240 USD je Tonne Kakao, oft kommt noch ein Qualitätszuschlag dazu.

Es gibt einige Gründe für den rasanten Preisanstieg: Die weltweite Inflation, als Folge der jüngsten Energiekrise, hat die ohnehin schon schwierige Lage in den produzierenden Ländern weiter zugespitzt. Die Bauern konnten aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht ausreichend in die Produktivität und in die Widerstandsfähigkeit ihrer Parzellen investieren, weshalb sie besonders vulnerabel gegenüber unvorhersehbaren Ereignissen sind.

In Westafrika kam es im letzten Jahr zu unerwartet hohen Regenfällen in Zeiten, in denen es nicht hätte regnen sollen. Feuchtigkeit und die fehlenden Mittel für notwendige Gegenmaßnahmen begünstigten die Verbreitung von Pilzkrankheiten, was einen Ernteeinbruch von 40-50% zur Folge hatte. Da circa 60% des weltweit verarbeiteten Kakaos aus der Elfenbeinküste und Ghana kommen, hat dieser Ernteeinbruch direkte Auswirkungen auf den Markt und das Börsengeschehen. Mögliche und auch reale Lieferengpässe lösten Panikkäufe aus.

Nach einem Allzeit-Hoch Ende April kam es zu Kaufzurückhaltungen bei den Importeuren, gefolgt von einem Einbruch und einer anschließenden Achterbahnfahrt der Preise.
Das Preisniveau ist noch immer sehr hoch und die Volatilität der Börse und damit die Unsicherheit ist so hoch wie noch nie. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, und es ist derzeit nicht absehbar, wann und auf welchem Niveau sich der Markt wieder stabilisiert.

Anders als in der Elfenbeinküste und in Ghana, wo der Kakaomarkt staatlich geregelt ist, profitieren die Bauern in den Anbauländern, die den Kakao für GEPA-Schokolade und Kakaoprodukte liefern, direkt von den hohen Börsenpreisen, da die lokalen Aufkaufpreise ebenfalls gestiegen sind. Für die Genossenschaften, die den Kakao ihrer Mitglieder aufkaufen, sind die aktuellen Preissprünge jedoch höchst problematisch. Auch sie mussten ihre Preise erhöhen, wovon auch wir betroffen sind.
Sicher ist, dass Kundinnen und Kunden der GEPA weiterhin die gewohnt hohe Qualität zu fairen Preisen erhalten werden.

All diese Einflussfaktoren machen für uns Preiserhöhungen unumgänglich. So steigen die Preise für Kaffee im Schnitt um 2 € je kg Kaffee. Die Preise für Schokoladen und kakaohaltige Produkte erhöhen sich in Abhängigkeit vom Kakaogehalt des einzelnen Produktes.

Wir sind uns der Tragweite dieser weitreichenden Preisveränderungen sehr bewusst, hoffen trotzdem auf Euer Verständnis und bedanken uns auch im Namen unserer Handelspartner im Globalen Süden.