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Aktuelles

Kaffee des Monats

Aktion im November und Dezember: statt 6 Euro nur 5,40 Euro

Café APROLMA – im Ursprungsland geröstet

Unser Kaffee des Monats, der GEPA-Kaffee APROLMA, überzeugt nicht nur durch sein ausgewogenes Aroma, sondern darüber hinaus durch ein wichtiges Fairtrade-Kriterium, das heute bei Kaffee fast noch immer die Ausnahme ist. Er wird nämlich im Herkunftsland, in diesem Fall ist es Honduras, komplett verarbeitet, veredelt und verpackt. Damit ist der Bio Café APROLMA einer von bisher zwei GEPA-Kaffees, die im Ursprungsland geröstet werden. Das sorgt für einen Mehrwert für alle (#mehrWertFürAlle), insbesondere für mehr Wertschöpfung in den Anbauländern, so dass dort mehr Menschen von der Kaffeeproduktion leben können.

In der Regel wird normal gehandelter (kommerzieller) Kaffee als Rohware zum Weltmarktpreis, der deutlich unter Fairtrade-Preisen liegt, eingekauft. Im Vergleich zum kommerziellen Kaffee bleibt mit dem vor Ort gerösteten und fair gehandelten Bio-Kaffee fast dreimal (!) so viel Geld im Ursprungsland. Schon immer hat der Faire Handel das Ziel gehabt, die Wertschöpfung in den Herkunftsländern ihrer Produkte zu steigern, was aber bei Kaffee bisher noch nicht befriedigend erreicht werden konnte. Doch der Bio Café APROLMA, der von der gleichnamigen Kooperative erzeugt und veredelt wird, zeigt, dass es funktioniert. „APROLMA, unser Partner in Honduras, ist eine reine Frauenkooperative – das ist selten auf dem internationalen Kaffeemarkt“, teilt die GEPA mit. „Die Mitglieder gründeten den ersten Frauenverband in Honduras, um sich für ihre Rechte einzusetzen.“ Mit dem Anbau und der Weiterverarbeitung ihres hochwertigen Kaffees erkämpften sie sich mehr Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Dieser erstklassige Röstkaffee (Ganze Bohne) zeichnet sich durch eine mittlere Röstung aus. Er ist weich im Geschmack und besitzt eine leichte Süße.

 

Neu im Lebensmittel-Sortiment

ZUTATEN FÜR AROMATISCHE ASIA-GERICHTE

Freunde der asiatischen Küche aufgepasst! Im Weltladen gibt es Gewürzpasten, Kokosmilch, Reisnudeln und viele weitere Produkte der Marke „fairtrade Original“, die asiatischen Klassikern, wie Gemüse-Currys oder „Reisnudeln süss-sauer“, das gewisse Etwas verleihen. Diese Gerichte bringen uns fernöstliche Lebensart ins Haus. Und, wir können sie mit gutem Gewissen genießen – schließlich stammen die genannten Zutaten aus Fairem Handel.

Für ein besseres Leben der Menschen in Asien     
„For people. Not for profit“, lautet der Slogan der Organisation, die die Asia-Produkte vermarktet. „fairtrade Original“ hat seinen Stammsitz in den Niederlanden und ist eine Fair Handels-Organisation der ersten Stunde. Schon 1959 importierte ihr Gründer Paul Meijs Fairtrade-Produkte (damals war es Kaffee aus Guatemala) und verkaufte sie in seiner Heimat. Damit war er seiner Zeit weit voraus und ein absoluter Pionier auf dem Gebiet des fairen Handels. Das Sortiment der niederländischen Marke ist inzwischen um viele Lebensmittel angewachsen. Einen Ausschnitt daraus hat der Weltladen nun in seinem Angebot.  

Asiatische Klassiker mit den passenden Zutaten 
Liebhaber von Gemüse-Currys dürfen sich über drei Gewürzpasten aus Thailand freuen. Es gibt sie von „mild“, über „leicht scharf“ bis „scharf“. Für Schärfe und Pepp sorgt rotes Chili. Zu den weiteren Inhaltsstoffen der Gewürzpasten zählen Currymischungen, Koriander und Zitronengras. Die beiden letztgenannten bringen eine gewisse Frische auf den Teller. In einem thailändischen Gemüse-Curry darf natürlich auch Kokosmilch nicht fehlen, die dem Gericht einen sahnigen Geschmack verleiht. Die Bio Kokosmilch von „fairtrade Original“ kommt aus Sri Lanka. Weitere Produkte der Marke sind Reisnudeln sowie tibetanische Nudeln aus Weizen, verschiedene Sojasaucen, Sambal Oelek und Jackfruit. Jackfruit – noch nie gehört? Ausgereift wird sie als Obst gegessen. Nicht vollständig ausgereift und in der Dose konserviert, eignet sie sich perfekt zum Kochen, weil sie einen neutralen Geschmack hat. Das Fruchtfleisch nimmt die Aromen des Essens leicht auf, deshalb kann man es sehr gut würzen und marinieren. Wenn man es lange genug schmort, bekommt es eine fleischartige Konsistenz. Wer es ausprobieren möchte: Auf www.fairtradeoriginal.de finden sich viele Inspirationen und Rezepte.

Anbau und Verarbeitung in den Herkunftsländern        
Die meisten der o. g. Produkte werden nicht nur in Asien hergestellt, sondern auch dort verarbeitet. Dadurch verbessern sich nicht nur die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bauern und ihrer Familien, sondern es werden auch für die Menschen in der lokalen Verarbeitungsindustrie Arbeitsmöglichkeiten geschaffen.

 

Bananen im Weltladen

Ab 23. September gibt es auch wieder die begehrten Bananen aus fairem Handel im Weltladen Groß-Umstadt

Sonntags nachts werden sie angeliefert und stehen dann zur Geschäftseröffnung am Montag morgen zum Verkauf bereit.

Mehrweg statt Plastik

Natur pur für Ihre Lebensmittel: Mehrwegnetze aus 100% Bio-Baumwolle, naturbelassen, waschbar, für den Einkauf auf dem Markt, im Bioladen oder Supermarkt. In 3 verschiedenen Größen für 1, 2 oder 3 kg Obst oder Gemüse im praktischen Doppelpack erhältlich. Hello Food – Goodbye Plastic, für einen plastikfreien Einkauf.

Die Netze werden von MESH in Indien gefertigt, sind zertifiziert nach den Fairtrade-Kriterien der WFTO. Der Fairhandelspartner MESH setzt sich für die Integration und Förderung von körperlich, geistig und sozial benachteiligten Menschen ein – mit dem Ziel der Vollbeschäftigung. Faire Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen helfen den Mitarbeitern und -innen, Ihren Lebensunterhalt und Ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Teppiche aus NEPAL

Ebenfalls ein interessantes neues Produkt sind die naturfarbenen und bunten Kugelteppiche aus Nepal. In Handarbeit filzen die Frauen in Kathmandu die Wolle dafür und rollen jede Kugel einzeln. Dazu gehört außergewöhnliches Geschick und eine gute handwerkliche Verarbeitung. Für einen runden Teppich mit einem Durchmesser von ca. 120 cm werden 2000 Kugeln pro qm benötigt.

Die Arbeit mit Filz hat in Nepal eine lange Tradition. Die deutsche Firma Frida Feeling, die den Weltladen Groß-Umstadt mit diversen Filzprodukten beliefert, steht in ständigem Kontakt mit den dortigen Lieferanten, die sich zu fairen Arbeitsbedingungen verpflichtet haben. Neben einem gesetzlichen Mindestlohn wird zusätzlich auf bestimmte Faktoren wie bezahlten Urlaub, soziale Vorsorge sowie Schutzkleidung geachtet. Diese Kriterien werden auch von den Mitgliedsunter-nehmen der World Fair Trade Organisation regelmäßig überprüft.

Cards from Africa

Wie kann man Waisenkindern in Ruanda einen Weg aus der Armut ermöglichen? Chris Page, Mitarbeiter eines dortigen Waisenhauses, ist der Überzeugung, dass dieser Weg nur über ein eigenes Einkommen führen kann. Als Gründer von Cards from Africa gibt er Menschen neue Hoffnung, die sonst kaum überleben könnten. Alle 80 Mitarbeiter von Cards from Africa sind Waisen, die ihre Eltern durch Krankheit oder Krieg verloren haben. Sie erhalten so eine Perspektive, verdienen Geld - und zwar deutlich mehr als den normalen ruandischen Lohn - und können sich ein eigenes Leben aufbauen. Maximal 5 Jahre arbeitet jeder Mitarbeiter in diesem Projekt und erhält in dieser Zeit regelmäßige Beratung dahingehend, was er mit seinem Leben anfangen kann. Zusammen mit der Möglichkeit, sich während dieser Zeit etwas Geld anzusparen, werden dem Mitarbeiter damit echte Zukunftschancen ermöglicht.  Cards from Africa möchte ein Sprungbrett für die Menschen bieten, die danach einen anderen Beruf finden oder ein eigenes Unternehmen gründen.

Jede der Karten ist sorgfältig von Hand erstellt und auf der Rückseite vom Kartenhersteller unterzeichnet.  Auch das Papier der Karten wird in diesem Projekt von Hand aus recyceltem Papierabfall gefertigt. Die eigene Papierherstellung ist nicht nur umweltfreundlich, sondern stellt auch sicher, dass eine große Auswahl an Papierfarben und –texturen zur Verfügung steht.

16 verschiedene Motive zu Anlässen wie Hochzeit oder Geburtstag sowie bunte Grußkarten (auch mit afrikanischen Motiven) stehen im Weltladen Groß-Umstadt zur Auswahl.

 

 

Fußbälle und Handbälle aus fairen Handelsbeziehungen

Beim Weltladen gibt es jetzt auch einfache Kinder-Fuß- und Handbälle, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurden. Dabei wird darauf geachtet, dass keine Kinderarbeit eingesetzt wurde, dass die Umweltverschmutzung gering gehalten wurde und dass die Arbeiter von ihren Löhnen leben können.

 

In Groß-Umstadt wurden fairerzeugte Wettkampf-Bälle von Sponsoren dem  Fußball-Jugendförderverein Groß-Umstadt und der JSG Groß Umstadt/Habitzheim Fuß- bzw. Handbälle spendiert.

Da es große Qualitätsunterschiede zwischen Spielbällen und Wettkampfbällen gibt, sollte vor dem Einkauf die Anforderungen klar definiert werden.