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Aktuelles

Kaffee des Monats September

Café FEDECOCAGUA – im Ursprungsland geröstet

Unser Kaffee des Monats, der GEPA-Kaffee FEDECOCAGUA, überzeugt nicht nur durch sein kräftiges Aroma, sondern darüber hinaus durch ein wichtiges Fairtrade-Kriterium, das heute bei Kaffee fast noch immer die Ausnahme ist. Er wird nämlich im Herkunftsland, in diesem Fall ist es Guatemala, komplett verarbeitet, veredelt und verpackt. Damit ist der Bio Café FEDECOCAGUA einer von bisher zwei GEPA-Kaffees, die im Ursprungsland geröstet werden. Das sorgt für einen Mehrwert für alle (#mehrWertFürAlle), insbesondere für mehr Wertschöpfung in den Anbauländern, so dass dort mehr Menschen von der Kaffeeproduktion leben können.

In der Regel wird normal gehandelter (kommerzieller) Kaffee als Rohware zum Weltmarktpreis, der deutlich unter Fairtrade-Preisen liegt, eingekauft. Im Vergleich zum kommerziellen Kaffee bleibt mit dem vor Ort gerösteten und fair gehandelten Bio-Kaffee fast dreimal (!) so viel Geld im Ursprungsland. Schon immer hat der Faire Handel das Ziel gehabt, die Wertschöpfung in den Herkunftsländern ihrer Produkte zu steigern, was aber bei Kaffee bisher noch nicht befriedigend erreicht werden konnte. Doch der Bio Café FEDECOCAGUA, der von der gleichnamigen Kooperative erzeugt und veredelt wird, zeigt, dass es funktioniert. FEDECOCAGUA ist ein GEPA Partner mit langer Geschichte: Die Organisation aus Guatemala baut bereits seit 1973 Kaffee für den Fairen Handel an. Heute betreibt sie eine eigene Rösterei, in der die Ernte der Maya meisterhaft veredelt wird.

Dieser erstklassige Röstkaffee (Ganze Bohne) zeichnet sich durch eine kräftige Röstung aus. Er hat eine leichte Säure mit Anklängen von Schokolade.

Der FEDECOCAGUA wird auch am „Bauernmarkt“ – Samstag (9 – 18 Uhr) und – Sonntag (13 – 18 Uhr) im Weltladen ausgeschenkt!

 

Bananen im Weltladen

Ab 23. September gibt es auch wieder die begehrten Bananen aus fairem Handel im Weltladen Groß-Umstadt

Sonntags nachts werden sie angeliefert und stehen dann zur Geschäftseröffnung am Montag morgen zum Verkauf bereit.

Neue Produkte im Weltladen Groß-Umstadt zum Bauernmarkt 2018

Mehrweg statt Plastik

Natur pur für Ihre Lebensmittel: Mehrwegnetze aus 100% Bio-Baumwolle, naturbelassen, waschbar, für den Einkauf auf dem Markt, im Bioladen oder Supermarkt. In 3 verschiedenen Größen für 1, 2 oder 3 kg Obst oder Gemüse im praktischen Doppelpack erhältlich. Hello Food – Goodbye Plastic, für einen plastikfreien Einkauf.

Die Netze werden von MESH in Indien gefertigt, sind zertifiziert nach den Fairtrade-Kriterien der WFTO. Der Fairhandelspartner MESH setzt sich für die Integration und Förderung von körperlich, geistig und sozial benachteiligten Menschen ein – mit dem Ziel der Vollbeschäftigung. Faire Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen helfen den Mitarbeitern und -innen, Ihren Lebensunterhalt und Ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Teppiche aus NEPAL

Ebenfalls ein interessantes neues Produkt sind die naturfarbenen und bunten Kugelteppiche aus Nepal. In Handarbeit filzen die Frauen in Kathmandu die Wolle dafür und rollen jede Kugel einzeln. Dazu gehört außergewöhnliches Geschick und eine gute handwerkliche Verarbeitung. Für einen runden Teppich mit einem Durchmesser von ca. 120 cm werden 2000 Kugeln pro qm benötigt.

Die Arbeit mit Filz hat in Nepal eine lange Tradition. Die deutsche Firma Frida Feeling, die den Weltladen Groß-Umstadt mit diversen Filzprodukten beliefert, steht in ständigem Kontakt mit den dortigen Lieferanten, die sich zu fairen Arbeitsbedingungen verpflichtet haben. Neben einem gesetzlichen Mindestlohn wird zusätzlich auf bestimmte Faktoren wie bezahlten Urlaub, soziale Vorsorge sowie Schutzkleidung geachtet. Diese Kriterien werden auch von den Mitgliedsunter-nehmen der World Fair Trade Organisation regelmäßig überprüft.

Cards from Africa

Wie kann man Waisenkindern in Ruanda einen Weg aus der Armut ermöglichen? Chris Page, Mitarbeiter eines dortigen Waisenhauses, ist der Überzeugung, dass dieser Weg nur über ein eigenes Einkommen führen kann. Als Gründer von Cards from Africa gibt er Menschen neue Hoffnung, die sonst kaum überleben könnten. Alle 80 Mitarbeiter von Cards from Africa sind Waisen, die ihre Eltern durch Krankheit oder Krieg verloren haben. Sie erhalten so eine Perspektive, verdienen Geld - und zwar deutlich mehr als den normalen ruandischen Lohn - und können sich ein eigenes Leben aufbauen. Maximal 5 Jahre arbeitet jeder Mitarbeiter in diesem Projekt und erhält in dieser Zeit regelmäßige Beratung dahingehend, was er mit seinem Leben anfangen kann. Zusammen mit der Möglichkeit, sich während dieser Zeit etwas Geld anzusparen, werden dem Mitarbeiter damit echte Zukunftschancen ermöglicht.  Cards from Africa möchte ein Sprungbrett für die Menschen bieten, die danach einen anderen Beruf finden oder ein eigenes Unternehmen gründen.

Jede der Karten ist sorgfältig von Hand erstellt und auf der Rückseite vom Kartenhersteller unterzeichnet.  Auch das Papier der Karten wird in diesem Projekt von Hand aus recyceltem Papierabfall gefertigt. Die eigene Papierherstellung ist nicht nur umweltfreundlich, sondern stellt auch sicher, dass eine große Auswahl an Papierfarben und –texturen zur Verfügung steht.

16 verschiedene Motive zu Anlässen wie Hochzeit oder Geburtstag sowie bunte Grußkarten (auch mit afrikanischen Motiven) stehen im Weltladen Groß-Umstadt zur Auswahl.

 

 

Fußbälle und Handbälle aus fairen Handelsbeziehungen

Beim Weltladen gibt es jetzt auch einfache Kinder-Fuß- und Handbälle, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurden. Dabei wird darauf geachtet, dass keine Kinderarbeit eingesetzt wurde, dass die Umweltverschmutzung gering gehalten wurde und dass die Arbeiter von ihren Löhnen leben können.

 

In Groß-Umstadt wurden fairerzeugte Wettkampf-Bälle von Sponsoren dem  Fußball-Jugendförderverein Groß-Umstadt und der JSG Groß Umstadt/Habitzheim Fuß- bzw. Handbälle spendiert.

Da es große Qualitätsunterschiede zwischen Spielbällen und Wettkampfbällen gibt, sollte vor dem Einkauf die Anforderungen klar definiert werden.

 

Am 12. Mai ist Weltladentag!

Unterschriftenaktion für weltweit gerechtere Arbeitsbedingungen

Ab Samstag, dem „Weltladentag“, starten Weltläden in ganz Deutschland eine Unterschriftenaktion, die vom Forum Fairer Handel und dem Weltladen Dachverband initiiert wurde. Mit der Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Deutschland sich dazu verpflichtet hat, sich weltweit für sozial- und umweltverträgliche Produktionsweisen einzusetzen (unter anderem im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele). Die Unterschriftenlisten sollen im Herbst an die Bundestagsabgeordneten geschickt werden, damit sie dafür sorgen, dass entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Auch im Umstädter Weltladen liegt ab Samstag eine Unterschriftenliste aus. Außerdem informieren zwei Weltladen-Mitarbeiterinnen am Weltladentag auf dem Marktplatz über die Aktion, und selbstverständlich haben sie eine Unterschriftenliste dabei.
 „Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu“, schreiben das Forum Fairer Handel und der Dachverband der Weltläden über den Hintergrund der Unterschriftenaktion. „Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon.“ Sie müssten gesetzlich dazu verpflichtet werden, entlang ihrer gesamten Lieferkette Menschenrechte und Arbeitsstandards einzuhalten. „So eine Verbindlichkeit zu schaffen, ist Aufgabe unserer Politik.“  
In die Unterschriftenliste kann man sich bis zum Herbst eintragen, dann wird sie an die Mitglieder des Bundestages geschickt. „Erinnern wir die Politiker/innen daran“, so das Forum Fairer Handel und der Dachverband der Weltläden, „dass sie es in der Hand haben, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch Unternehmen zu stoppen!“

!!! Jede Unterschrift zählt!!!

Weitere Infos unter: www.forum-fairer-handel.de/kampagne